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Aktuelles zum Kirchenbau
Prilozi
   
 

Februar 2016:
Um die Kirche funktionsfähig zu machen, muß jetzt der Innenausbau vorgenommen werden.
Wir brauchen Anschlüsse für Wasser, Heizung, Elektrik, die vom Haupthaus aus die Kirche versorgen. Innen gilt es, die elektrischen Leitungen zu verlegen und die Heizung einzubauen. Die Holzwände brauchen eine Mineralplatten-Abdeckung, um einen Untergrund für den Putz zu gewinnen, auf dem dann die Fresken angebracht werden. Der Fußboden wartet auf Steinplatten.

Auch im großen, multi-funktionalen Untergeschoß fehlen noch Elektrizität, Wasser, Heizung, eine abgehängte Decke, ein Terazzo-Estrich als Fußboden, Sanitäranlagen für Küche und eine Heizung.

Wir sind all jenen Handwerksbetrieben zu großem Dank verpflichtet, die auf ihren Arbeitslohn verzichten. Es handelt sich durchweg um kleine Betriebe, die nicht zusätzlich auch noch die Arbeitsmaterialien aufbringen können. Darum bitten wir herzlich, durch Spenden diesen Innenausbau zu unterstützen.


Januar 2015:

Die Zahl der Besucher unserer Skite steigt ständig. Um auch in Zukunft jeden Einzelnen aufnehmen zu können, entsteht auf einem ehemaligen Mühlenanwesen zu Unterufhausen in der Rhön unsere neue Niederlassung. In den größeren Räumlichkeiten soll das strikte monastische Leben mit der Gastlichkeit für die vielen Besucher in Einklang gebracht werden. Wir planen einen großen Speisesaal, ein Sprechzimmer und Orte der Stille. Aber das Wichtigste zuerst: der Bau unserer Kirche, groß genug für die zahlreichen Pilger an Sonntagen und Hochfesten.

Gebaut wird eine Kreuzkuppelkirche aus Massivholz nach dem Vorbild der Klosterkirche von Gradac in Serbien aus dem späten 13. Jahrhundert, allerdings im Detail den hiesigen Bedürfnissen angepasst und mit einem Kellergeschoß versehen.


Alle Aktivitäten des Klosters finanzieren sich ausschließlich aus individuellen Spenden. Jeder gibt nach seinen Kräften. So wird auch der Bau dieser Kirche zum Zeugnis unserer gemeinsamen Anstrengung.

Wir bitten um Ihre Spenden. 


Liebe Brüder und Schwestern!
Brauchen wir heute noch neue Gotteshäuser? Diese Frage stellen in unserer säkularisierten Gesellschaft nicht nur Ungläubige, sondern auch praktizierende Christen, die finden, daß Mehrzweckhallen für die Feier der Gottesdienste genügten und wirtschaftlicher wären in Zeiten des knappen Geldes.

Aus dem Buche Exodus erfahren wir, daß Gott Selbst Moses den Auftrag gab, das Offenbarungszelt als erste Kultstätte des durch die Wüste wandernden israelitischen Volkes bauen zu lassen. Dazu gab Er ihm viele sehr klare Anweisungen, wie der Tempel aussehen, aus welchen Materialien er hergestellt und wie die Gottesdienste gehalten werden sollten (Ex. 25-31).

„Macht Mir ein Heiligtum, dann werde Ich in ihrer Mitte wohnen; genau nach dem Muster der Wohnstätte und aller ihrer Gegenstände, das ich dir zeige, sollt ihr es herstellen!“ So lautete der Auftrag Gottes (Ex. 25, 8-9). Gott ist also in der jüdisch-christlichen Tradition der erste Tempel-Architekt – dazu noch ein sehr moderner und schöpferischer; denn Sein Tempel war mobil, ganz den Bedürfnissen der Benutzer angepaßt, die durch die Wüste in das Gelobte Land zogen …

Der räumlich unbegrenzte, unfaßbare, allgegenwärtige, rein geistige Gott des Himmels und der Erde braucht natürlich keine Wohnung, um dort zu residieren, wie Salomon in der Rede zur Tempelweihe in Jerusalem trefflich sagte: „Wohnt denn Gott wirklich auf der Erde? Siehe, selbst der Himmel und die Himmel der Himmel fassen Dich nicht, wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe.“ (1 Kön. 8,27). Der Tempel wurde nicht für die Bedürfnisse Gottes gebaut, sondern für die des gläubigen Volkes, das für die gemeinsamen Gottesdienste einen geeigneten Ort brauchte, der in besondere Weise Gott geweiht und geheiligt wurde. So sind denn Gotteshäuser Stätten des Gebetes, an denen die Anwesenheit des allgegenwärtigen Gottes in besonderer Weise spürbar ist. In seinem Weihegebet sprach König Salomon: „Halte Deine Augen offen über diesem Haus bei Tag und bei Nacht, über der Stätte, von der Du gesagt hast, daß Du Deinen Namen hierher legen willst. Höre auf das Gebet, das Dein Knecht an dieser Stätte verrichtet. Achte auf das Flehen Deines Knechtes und Deines Volkes Israel, wenn sie an dieser Stätte beten. Höre sie im Himmel, dem Ort, wo Du wohnst. Höre sie, und verzeihe!“ (2Chr. 6,20-21). „Als Salomon sein Gebet beendet hatte, fiel Feuer vom Himmel und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer. Die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel. Die Priester konnten das Haus des Herrn nicht betreten, da die Herrlichkeit des Herrn es erfüllte“ (2Chr. 7,1-2). Gott versprach Salomon: „Meine Augen sollen jetzt für das Gebet an diesem Ort offen sein, und meine Ohren sollen darauf achten. Ich habe dieses Haus auserwählt und geheiligt, damit mein Name ewig hier sei. Meine Augen und mein Herz werden allezeit hier weilen“ (2Chr. 7,15-16).

Nach diesen wenigen Zitaten aus dem Alten Testament ist es klar, daß der Bau von Gotteshäusern eine legitime, von Gott gewollte Sache ist, auch wenn das Neue Testament darüber noch nichts berichtet, da die ersten Christen ihre Gottesdienste in Privathäusern abhielten und erst nach den Verfolgungen öffentliche Kirchen bauen konnten. Eine Kirche ist nach orthodoxer Lehre ein von Gott durch den Bischof gesegnetes und Gott geweihtes Gebäude, in dem die Gemeinde ihre Dienste, vor allem die Göttliche Liturgie, feiert, ein Ort, wo der Mensch ganz besonders die Nähe Gottes erlebt in der Stille dieses Raumes, in die er sich von der Hektik und dem Lärm dieser Welt flüchten kann wie in eine Oase. Es ist, wie oft gesagt wird, ein Stück Himmel, das auf die Erde herabgekommen ist. So ein Stück Himmel möchten wir mit Gottes Hilfe in unserer Einsiedelei bauen, damit wir dort das Gotteslob würdig feiern und unseren Brüdern und den Gläubigen einen geräumigen Platz für Gebet und Kontemplation schaffen könne. Da dies unsere bescheidenen Kräfte bei weitem übersteigt, laden wir Euch alle zu diesem geistlichen „Abenteuer“ ein und bitten Euch, liebe Brüder und Schwestern, uns mit Euren Gebeten und Spenden nach Möglichkeit zu helfen, sei es durch Geld oder Materialen (nach vorheriger Absprache) oder durch Mitarbeit auf der Baustelle. Wir danken schon jetzt für jede, auch die kleinste Hilfe und sagen allen ein ganz herzliches Vergelt’s Gott. Es versteht sich von selbst, daß wir ständig unserer Wohltäter in unseren täglichen Gottesdiensten und Zellengebeten gedenken.

Mit väterlichen Segensgrüßen und allen guten Wüschen für Seele und Leib verbleiben wir, liebe Brüder und Schwestern, 

Eure unwürdigen Fürbitter bei Gott
 + S'chi-Archimantrit Basilius und meine Mitbrüder in Christo

P.S.: Möge sich auch für uns bald das Wort des Psalmendichters erfüllen: „Wie geliebt sind deine Zelte, Herr der Mächte. Es sehnt sich und vergeht meine Seele nach den Höfen des Herrn.“. (Ps. 83/84,2-3a)